Wasser in den Füssen- Ursachen, Symptome & Hilfe bei Ödemen

Intro

Die Füsse sind geschwollen und plötzlich passen die Schuhe nicht mehr? Mögliche Gründe für Wasser in den Füssen gibt es einige. Staut sich Wasser in den Füssen, ist das unangenehm und schmerzhaft. Wassereinlagerungen (Ödeme) entstehen, wenn sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt, häufig ist dies in den Füssen, Beinen sowie Knöcheln der Fall. Wasser in den Füssen kann im Prinzip jeden treffen, insbesondere jedoch Schwangere und Erwachsene ab 65 Jahren. Manchmal sind Ödeme auch ein Symptom für eine zugrundeliegende Erkrankung. Bewegung und das Tragen von Kompressionsstrümpfen sowie die Reduzierung des Salzgehalts in der Ernährung führen häufig zur Verbesserung der Beschwerden. Verursacht eine Krankheit die Ödembildung, muss auch diese behandelt werden.

Was sind die Ursachen, Symptome, Risiken, Gefahren und Komplikationen bei Wasser in den Füssen? Was sind Ödeme und Ödem-Grading und wann sollte man damit zum Arzt? Welche Behandlungsmöglichkeiten, Übungen, schnelle Hilfe und Hausmittel helfen bei Wasser in den Füssen und was hat Wasser in den Füssen mit dem Herz, dem Alter und den heissen Sommermonaten zu tun? 

Ödeme: Wassereinlagerungen

Wer viel sitzt oder steht, begünstigt die Ansammlung von Wasser in den Beinen und Füssen. Auch hohe Temperaturen im Sommer oder zu enges oder unbequemes Schuhwerk sind wenig förderlich, wenn es um Wasseransammlungen geht.  

Ödem-Grading

Das Ödem-Grading ist eine Skala, die dazu dient, den Schweregrad der Ödeme zu bestimmen und damit abzuschätzen, wie viel Flüssigkeit sich im Gewebe angesammelt hat. Der Arzt oder die Ärztin prüft dabei einen Körperbereich auf Ödeme, indem 5-15 Sekunden lang mit dem Finger auf eine geschwollene Hautstelle gedrückt wird (Pitting-Test). Nachdem der Druck nachgelassen hat, erscheint eine Vertiefung (Grube) in der Haut. Diese zeigt an, dass sich im Gewebe Flüssigkeit angesammelt hat. Die Ödemskala misst, wie schnell sich diese Delle nach einem solchen Pittingtest wieder zurückbildet und umfasst dabei:

  • Grad 1: Sofortiger Rückprall (Rebound) mit 2 mm Vertiefung
  • Grad 2: Weniger als 15 Sekunden Rückprall (Rebound) mit 3-4 mm Vertiefung
  • Grad 3: Rückprall (Rebound) von mehr als 15 Sekunden, aber weniger als 60 Sekunden, mit 5-6 mm Vertiefung
  • Grad 4: Rückprall (Rebound) zwischen 2-3 Minuten mit einer Vertiefung von 8 mm

Ursachen für Wasser in den Füssen

Geschwollene Knöchel, Füsse und Beine sind häufig auf eine Flüssigkeitsansammlung in diesen Bereichen zurückzuführen. Ein Ödem ist der medizinische Begriff für Schwellungen, die durch Flüssigkeitseinlagerungen im Körpergewebe verursacht werden. Sie treten dabei am häufigsten in den Füssen, Knöcheln und Beinen auf, können aber auch andere Körperteile wie z. B. das Gesicht, die Hände oder den Bauch betreffen. Welche Ödemursachen gibt es?

Die Schwerkraft 

Wer viel sitzt oder lange steht, dem zieht es dabei das Wasser in Beine und Füsse. 

Schwache Venenklappen (venöse Insuffizienz der Beinvenen)

Diese als chronische Veneninsuffizienz bezeichnete Erkrankung schädigt die Rückschlagventile in den Beinen. Diese Klappen sorgen dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fliesst. Durch eine Schädigung der Ventile kann sich das Blut entsprechend in den Beinvenen stauen und damit Schwellungen und Wasser in Beinen und Füssen verursachen. 

Tiefe Venenthrombose oder Blutgerinnsel 

Plötzliche Schwellungen in einem Bein mit Schmerzen im Wadenmuskel können auf ein Blutgerinnsel in einer Beinvene hindeuten. Eine TVT erfordert sofortige medizinische Hilfe. Zum Durchblutungsstörung Selbsttest geht’s hier. 

Zugrundeliegende Erkrankungen

Manchmal können Ödeme ein Zeichen für eine ernste Erkrankung sein. Zu den Krankheiten, die Ödeme verursachen können, gehören Herzinsuffizienz, Lungen-, Leber-, Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen. Eine Leberschädigung durch eine Zirrhose kann zu Flüssigkeitsansammlungen in der Magengegend und in den Beinen führen. Die Flüssigkeitsansammlung in der Magengegend wird auch als Aszites bezeichnet. Zum Wasserbauch Selbsttest geht’s hier, zum Nierenschmerzen Test hier weiterlesen.

Arzneimittelnebenwirkungen

Ödeme können auch eine Medikamentennebenwirkung sein. Dazu gehören Medikamente gegen Bluthochdruck, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Steroide, Östrogene (Antibabypille oder andere Hormonpräparate), Antidepressiva, Thiazolidinedione (Diabetes-Medikamente) oder Medikamente zur Behandlung von Nervenschmerzen

Mangelhafte oder besonders salzreiche Ernährung 

Wer sich unausgewogen ernährt oder viel salzreiche (natriumhaltige) Lebensmittel zu sich nimmt, kann in verschiedenen Körperregionen Wasser ansammeln, auch in den Füssen. Auch ein extremer Eiweissmangel in der Ernährung kann über längere Zeit zur Bildung von Ödemen führen. Alles zum Thema Eiweiss sowie eiweissreiche Lebensmittel hier.

Schwangerschaft 

Schwellungen in Füssen während der Schwangerschaft treten auf, weil die Gebärmutter Druck auf die Blutgefässe im unteren Körperbereich erzeugt. Mehr zu Wasser in den Füssen und Schwangerschaft später im Text.

Geschwächtes Immunsystem

Eine allergische Reaktion, eine Infektion oder auch Verbrennungen können zu Ödemen führen.

Verletzungen 

Trauma wie z. B. Zerrungen oder Verstauchungen.

Insektenstich oder –biss 

Mehr zu Wundrose nach Insektenstich hier.

Geschädigtes Lymphsystem

Ist das Lymphsystem des Körpers geschädigt, kann es sein, dass die Lymphflüssigkeit nicht mehr richtig abfliesst.

Symptome bei Wasser in den Füssen 

Zu den Symptomen eines Ödems gehören:

  • Geschwollene oder aufgedunsene Knöchel, Füsse oder Beine
  • Gespannte oder glänzende Haut
  • Dellen oder Grübchen in der Haut, nachdem ein paar Sekunden lang darauf Druck ausgeübt wurde
  • Zunahme des Bauchumfangs (Zum Wasserbauch Selbsttest gehts hier)
  • Schweregefühl in den Beinen
  • Unwohlsein

Risiken, Gefahren und Komplikationen: Ist Wasser in den Füssen gefährlich? 

Faktoren die das Risiko eines Ödems erhöhen

  • Schwangerschaft
  • Die Einnahme bestimmter Medikamente (Mehr dazu weiter oben)
  • Eine langwierige Krankheit, wie z. B. Herzinsuffizienz, Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Operation mit einer Lymphbeteiligung

Komplikationen

Unbehandelt können Ödeme folgende Komplikationen verursachen:

  • Schwellungen, die immer mehr Schmerzen verursachen
  • Probleme beim Gehen
  • Steifigkeit und Muskelverspannungen
  • Gespannte Haut, die auch jucken kann
  • Erhöhtes Infektionsrisiko an der geschwollenen Stelle
  • Narbenbildung zwischen den Gewebeschichten
  • Verminderte Durchblutung (Zum Durchblutungsstörung Selbsttest gehts hier)
  • Reduzierte Dehnbarkeit der Arterien, Venen, Gelenken und Muskeln
  • Erhöhtes Risiko von Hautgeschwüren

Wann zum Arzt?

Vereinbare einen Termin bei einem Arzt, wenn die Haut anschwillt, spannt oder glänzt oder wenn die Haut nach dem Eindrücken ein Grübchen aufweist. Suche sofort einen Arzt auf bei Symptomen wie Kurzatmigkeit, unregelmässigem Herzschlag oder Schmerzen in der Brust. Denn dies können Anzeichen für eine Flüssigkeitsansammlung in der Lunge sein, auch als Lungenödem bekannt. Ein Lungenödem ist lebensgefährlich und muss unverzüglich behandelt werden.

Wende dich ebenfalls an einen Arzt, wenn du nach langem Sitzen, z. B. auf einem langen Flug Schmerzen und Schwellungen in den Beinen oder Füssen feststellst, die nicht abklingen. Vor allem, wenn die Beschwerden einseitig auftreten, kann dies ein Anzeichen für ein Blutgerinnsel in einer tiefen Vene sein, auch bekannt als tiefe Venenthrombose. Zum Thrombose Selbsttest geht’s hier.

Behandlung: Wasser in den Füssen, was tun? 

Die Behandlung von Wasser in den Füssen oder Ödemen hängt immer von der jeweiligen Ursache ab und kann z. B. aus einer Änderung der Lebensweise, mehr Bewegung oder auch einer salzarmen Diät bestehen. 

Bewegung 

Gegen Wassereinlagerungen in den Füssen hilft Bewegung. Zudem sollte, wer viel am Schreibtisch sitzt, öfters mal mit den Füssen wippen.

Hochlagern 

Um den Rückstrom des Wassers zu fördern, können die Beine für 20-30 Minuten hochgelagert werden.

Durchblutung anregen 

Dies geht am effektivsten mit Wechselduschen, Kneippbädern oder auch Eiswasser. Kneippen geht übrigens auch zu Hause im Bad. Für einen Kneippguss einfach den kalten Wasserstrahl dreimal von der kleinen Zehe bis zur Kniekehle und wieder zurückführen. Die Venen ziehen sich zusammen und das Blut kann wieder frei zirkulieren.

Die richtige Ernährung 

Da Salz im Körper Flüssigkeit bindet, sollte man sich bei Wassereinlagerungen möglichst salzarm ernähren. Kontraproduktiv ist Alkohol sowie zuwenig trinken. Gut hingegen ist Magnesium. Magnesium ist u. a. in Nüssen sowie Vollkornprodukten enthalten. Mehr zu Magnesium und mehr magnesiumhaltige Lebensmittel gibt es hier. Ebenfalls von Vorteil sind Lebensmittel, die viel Wasser enthalten und damit helfen, unseren Körper gewissermassen zu schwemmen, wie z. B. Salatgurke oder Wassermelone. Alles zur salzarmen DASH-Diät hier zum Nachlesen.

Ist der Eiweissgehalt zu niedrig, tritt Wasser ins Gewebe über. Deshalb kann auch eine eiweissreiche Ernährung dabei helfen, das Wasser in den Gefässen zu halten. Einen hohen Eiweissgehalt haben Lebensmittel wie Fleisch, Fisch sowie Milchprodukte. Mehr zum Thema Eiweiss sowie mehr eiweissreiche Lebensmittel hier. 

Kompressionsstrümpfe

Kompressionsstrümpfe bewirken, dass sich die Venen in den Beinen komprimieren bzw. zusammenpressen. Was dabei hilft, das Blut effektiver zum Herzen zu leiten. Da dadurch weniger Flüssigkeit ins Gewebe übertritt, lassen auch Schwellungen nach. Venen profitieren zudem von einfachen Dehnübungen. 

Lymphdrainage

Mit sanften Massagen wird die angestaute Flüssigkeit in Richtung Lymphdrüsen abgeleitet und damit die Zirkulation aktiviert.  

Schnelle Hilfe bei Wasser in den Füssen

Staut sich abends das Wasser in den Füssen oder Beinen, kann das ein Zeichen dafür sein, dass man tagsüber zu wenig Bewegung hatte. Hier kann ein Spaziergang oder Treppensteigen sofortige Abhilfe schaffen. Besonders empfehlenswerte Aktivitäten sind ebenfalls Radfahren oder Schwimmen, um Stauungen in den Beinen und Füssen schnell wieder loszuwerden. Bei akuten Beschwerden hilft zudem das Hochlagern der Beine, damit das Wasser wieder zurückfliessen kann und enge Schuhe oder Kleidung sofort ausziehen. Rasche Linderung bei Wasser in den Füssen können auch Fussbäder mit Salzwasser bringen. 

3 Übungen bei Wasser in den Füssen

Die Venenpumpe

Lege dich dafür mit dem Rücken auf den Boden und lagere deine Beine dabei z. B. auf einem Stuhl im rechten Winkel nach oben. Bewege nun deine Zehen abwechselnd auf und ab. Wiederhole diese Übung für ein paar Minuten. 

Liegend Velofahren

Lege dich für diese Übung flach auf den Rücken, winkel deine Beine abwechselnd an und trete dabei in grossen und runden Bewegungen imaginär in die Pedale. 

Squats

Stelle dich dafür breitbeinig hin und beuge dich nach hinten, als ob du auf einen Stuhl platznehmen wolltest. Streck dich danach wieder und stehe dabei bis ganz auf deine Zehenspitzen, bevor du zum nächsten Squat ansetzt.

Hausmittel bei Wasser in den Füssen 

Es gibt einige natürliche Hausmittel, die Wasser in den Füssen entgegenwirken können. Hier ein paar Tipps um selbst nachzuhelfen. 

  • Füsse Hochlagern 
  • So oft es geht barfuss laufen
  • Leichte Bewegung, wie z. B. Walken oder Spazieren um die Durchblutung damit zu verbessern
  • Trage weites und bequemes Schuhwerk mit einem niedrigen Absatz und einer weichen Sohle
  • Nimm ein Fussbad mit Natronpulver oder Bittersalz
  • Apfelessig trinken: Apfelessig enthält Kalium, ein Mineralstoff, der mithilft unseren Wasserhaushalt zu regulieren. Trink davon 1-2 EL täglich. Mehr zu Kalium: Bedarf, Wirkung und Quellen hier. 

Wichtig: Bei langanhaltenden und schmerzhaften Schwellungen einen Arzt aufsuchen. 

Wasser in den Füssen und Herz

Typisch für eine Rechtsherzinsuffizienz sind Wassereinlagerungen in den Füssen und Beinen. Bei dieser Form der Herzschwäche geraten die Druckverhältnisse aus der Balance, das Blut staut sich zurück und Wasser lagert sich entsprechend ein. Betroffene klagen dabei vor allem abends über geschwollene Füsse. 

Ein weiterer Hinweis sind Ödeme, Wassereinlagerungen, die beim Eindrücken eine Delle hinterlassen. Grund dafür ist, dass das Blut nicht ausreichend zum Herzen zurücktransportiert wird und sich entsprechend am tiefsten Punkt des Körpers, den Unterschenkeln, Knöcheln und Füssen staut und damit zu Flüssigkeitseinlagerungen führt. 

Wasser in den Füssen im Alter 

Besonders häufig leiden Senioren an Wassereinlagerungen in den Beinen und Füssen, da die Leistungsfähigkeit der Venenfunktion mit zunehmendem Alter immer weiter nachlässt und mitunter zu einer chronischen Venenschwäche führen kann. 

Geschwollene Füsse am Abend

Üblicherweise sind geschwollene Beine und Füsse am Abend am schlimmsten, nachdem sie tagsüber belastet waren. Wer gerade abends geschwollene Füsse hat, sollte deshalb am besten tagsüber schon vorbeugend handeln. Am einfachsten und effektivsten geht dies mit den obengenannten Tipps und Hausmitteln bei Wasser in den Füssen

Wasser in den Füssen Schwangerschaft 

Schon ein gemütlicher Spaziergang kann bei Wasser in den Füssen helfen, auch in der Schwangerschaft. Auch Schwimmen oder Radfahren sind weitere empfehlenswerte Aktivitäten in der Schwangerschaft. Gerade bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sollten die Beine über Nacht hochgelagert werden, sodass die Füsse dabei höher als das Becken liegen. Vor dem Aufstehen können auch Stützstrümpfe helfen, Wassereinlagerungen zu vermeiden, ganz besonders in den heissen Sommermonaten. Auch Wechselduschen, Kaltwassertreten sowie Bürstenmassagen sind bekannte Hilfsmittel gegen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft. Ebenso kann es hier helfen, die Beine mit sanftem Druck in Richtung Herz auszustreichen.

Wasser in den Füssen im Sommer 

Vor allem in den heissen Sommermonaten lagert man vermehrt Wasser in den Füssen ab. Aber wieso eigentlich? Bei Hitze arbeitet unser Lymphsystem schlechter, entsprechend zirkuliert auch das Blut langsamer. Besonders im Sommer macht deshalb eine kalte Fussdusche doppelt Sinn. 

Fazit 

Viel sitzen oder stehen, hohe Temperaturen oder auch zu enges oder unbequemes Schuhwerk … alles wenig förderlich, wenn es um Wasser in den Füssen geht.

Zu den Ödemursachen zählen neben der Schwerkraft auch schwache Venenklappen, Blutgerinnsel, zugrundeliegende Erkrankungen wie z. B. Herzinsuffizienz, Lungen-, Leber-, Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen, Arzneimittelnebenwirkungen, mangelhafte oder salzreiche Ernährung, Schwangerschaft, geschwächtes Immunsystem, Verletzungen oder ein geschädigtes Lymphsystem.

Zu den Ödemsymptomen gehören ein Schweregefühl in den Beinen, geschwollene Füsse, gespannte oder glänzende Haut sowie Dellen, nachdem Druck auf die Stelle ausgeübt wurde.

Sofortige ärztliche Hilfe sollte aufgesucht werden, wenn zum Wasser in den Füssen weitere Symptome wie z. B.  Kurzatmigkeit, unregelmässiger Herzschlag oder Schmerzen in der Brust auftreten oder wenn nach einem langen Flug Schmerzen und Schwellungen in den Beinen oder Füssen auftreten, vor allem, wenn diese einseitig sind.

Die Behandlung von Wasser in den Füssen oder Ödemen hängt immer von der jeweiligen Ursache ab. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen neben Bewegung auch Durchblutung anregen, die richtige Ernährung, Kompressionsstrümpfe sowie Lymphdrainagen. Schnelle Hilfe bei Wasser in den Füssen besteht aus Hochlagern und enge Schuhe sofort auszuziehen sowie Fussbäder mit Salzwasser. Auch ein Spaziergang, Treppensteigen, Radfahren oder Schwimmen können Abhilfe schaffen, genauso wie Übungen. Hausmittel bei Wasser in den Füssen sind: So oft es geht barfuss laufen, ein Fussbad mit Natronpulver oder Bittersalz oder Apfelessig. 

Typisch für eine Rechtsherzinsuffizienz sind Wassereinlagerungen in den Füssen und Beinen. Besonders häufig leiden Senioren an solchen Wassereinlagerungen, da die Leistungsfähigkeit der Venenfunktion mit zunehmendem Alter nachlässt. Wer vor allem abends geschwollene Füsse hat, sollte deshalb am besten tagsüber schon vorbeugend handeln. Auch Schwangere haben häufig unter dicken Füssen zu leiden. Hier können Stützstrümpfe für Entlastung sorgen, besonders in den heissen Sommermonaten, denn bei Hitze arbeitet unser Lymphsystem schlechter.